Informationen & Fakten

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund (kurz Borussia Dortmund oder BVB) ist ein Sportverein aus Dortmund, der am 19. Dezember 1909 gegründet wurde. Borussia ist der neulateinische Name für Preußen. Seine Fußballsparte nimmt „als Hauptsportart die hervorragende Stellung innerhalb des Vereins“ ein. Borussia Dortmund ist im Männerfußball einer der erfolgreichsten Klubs Deutschlands; neben acht deutschen Meisterschaften und fünf DFB-Pokalsiegen gewann der BVB 1966 den Europapokal der Pokalsieger (und damit als erster deutscher Verein überhaupt einen Europapokal) und 1997 die Champions League sowie im selben Jahr den Weltpokal. Die erste Herrenmannschaft spielt in der Bundesliga und belegt in der ewigen Tabelle den zweiten Platz.

Obwohl Borussia Dortmund ursprünglich als Fußballverein gegründet wurde, besitzt der Klub auch eine Handball- und Tischtennisabteilung, deren erste Mannschaften ebenfalls höherklassig spielen, sowie eine Fan- und Förderabteilung, die die Belange der Anhänger des Vereins vertritt. Mit 238.109 Mitgliedern (Stand: 23. November 2025) ist Borussia Dortmund der zweitgrößte deutsche Sportverein und der fünftgrößte weltweit. Seit November 1999 sind die Lizenzspielerabteilung der Borussia, die zweite Mannschaft und die A-Jugend in die börsennotierte Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ausgelagert, die zwischen dem 23. Juni 2014 und dem 20. September 2021 im SDAX gelistet war und dies seit dem 25. Juli 2023 wieder ist.

Markengeschichte

1913 — 1919

Das erste Logo des Fußballvereins Borussia Dortmund wurde 1913 entworfen und blieb trotz seines super einfachen Konzepts sechs Jahre lang aktiv. Das Abzeichen enthielt nur ein Element – einen fetten Großbuchstaben „B“ in einer modernen geometrischen serifenlosen Schrift, in schwarz, vor einem transparenten Hintergrund ohne grafische oder farbenfrohe Ergänzungen. Heute wäre dieses Design als genial angesehen worden, aber damals war es eindeutig nicht genug.

1974 — 1976

1974 wurde der extrabreite schwarze Umriss aus dem abgerundeten Medaillon des Vereins Borussia Dortmund entfernt, und der gelbe Kreis wurde größer. Es gab immer noch eine Umrahmung – mit einem dicken schwarzen Mittelteil und dünnen gelben und schwarzen Umrissen, aber jetzt sah es nicht brutal, sondern elegant aus. Die “BVB” Die Abkürzung wurde an seiner Stelle ohne Änderungen gehalten, ebenso wie die kleine „09“ am unteren Rand des Logos.

1993 — Heute

Das Logo, das Borussa Dortmund seit 1993 verwendet, sieht mit Ausnahme einiger kleinerer Änderungen sehr ähnlich wie die Vorgängerversion aus. Als erstes wurde der Club zwei der schwarzen Ringe los, ließ nur einen und machte ihn mutiger. Auch die Schriftart selbst wurde mutiger.

stadion

Der Signal Iduna Park (Eigenschreibweise: SIGNAL IDUNA PARK; bei UEFA-Wettbewerben werbefrei BVB Stadion Dortmund), bis Dezember 2005 und im Sprachgebrauch auch Westfalenstadion, ist ein Fußballstadion im Bezirk Innenstadt-West der nordrhein-westfälischen Großstadt Dortmund. Mit 81.365 Zuschauerplätzen ist es das größte Fußballstadion Deutschlands sowie das sechstgrößte Vereinsstadion Europas. Bei internationalen Begegnungen (z. B. Länderspielen), bei denen keine Stehplätze zugelassen sind, bieten sich 66.099 Sitzplätze. Das Stadion liegt an der Strobelallee und ist seit 1974 die Spielstätte des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Es war bereits mehrfach Austragungsort internationaler Fußballturniere, u. a. der Fußball-Weltmeisterschaft 1974, der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und zuletzt der Fußball-Europameisterschaft 2024, sowie von Heimspielen der deutschen Nationalmannschaft. Das Stadion der UEFA-Kategorie 4 ist mit den markanten gelben Pylonen der Dachkonstruktion ein Wahrzeichen der Stadt Dortmund.

Marco reus

Marco Reus (* 31. Mai 1989 in Dortmund) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Offensivspieler steht in der Major League Soccer bei LA Galaxy unter Vertrag. Zuvor war er von 2012 bis 2024 bei Borussia Dortmund aktiv und dort von 2018 bis 2023 Mannschaftskapitän. Mit dem BVB wurde Reus zweimal DFB-Pokalsieger. Davor wiederum spielte er bei Borussia Mönchengladbach. Von 2011 bis 2021 war Reus A-Nationalspieler. Er wurde 2012 und 2019 zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt.